StartCleaner
StartCleaner ist ein kostenloser Autostart-Manager für Windows, der alle Autostart-Einträge in einer Liste sammelt und sie deaktiviert statt löscht.
Version: 2.0.3| Entwickler | KILHO.NET |
|---|---|
| Version | 2.0.3 |
| Lizenz | Freeware |
| Betriebssystem | Windows |
| Sprachen der Oberfläche | Englisch, Koreanisch, Japanisch, Französisch |
| Dateigröße | 1.9 MB |
| Werbung / Zusatzangebote | Keine |
| Zuletzt aktualisiert | 2026-11-05 |

StartCleaner ist ein kostenloser Autostart-Manager für Windows von KILHO.NET. Programme, die beim Hochfahren oder bei der Anmeldung automatisch starten, können an vier Stellen eingetragen sein: im Autostart-Ordner, in den Run-Schlüsseln der Registry, in der Aufgabenplanung und bei den Windows-Diensten. StartCleaner sammelt alle vier in einer Liste und zeigt in der Spalte Source, woher ein Eintrag stammt. Einträge werden nicht gelöscht, sondern deaktiviert, sodass sich versehentlich Abgeschaltetes einfach wieder einschalten lässt.
Das Programm passt zu allen, deren PC nach der Anmeldung träge wird, weil Messenger und Updater mit Windows starten, und zu allen, die geplante Aufgaben und Dienste prüfen wollen, die im Task-Manager unter Autostart nie auftauchen. Es gibt einen Installer und eine portable ZIP-Version, die auch vom USB-Stick läuft. Allerdings läuft StartCleaner nur unter 64-Bit-Windows 10 und 11 und benötigt Administratorrechte, auf 32-Bit-Systemen und gesperrten Firmenrechnern ohne Adminzugang ist es daher keine Option.
Einträge im Autostart-Ordner (alle Benutzer und aktueller Benutzer), Registry-Einträge (HKLM und HKCU), Aufgaben auf der obersten Ebene der Aufgabenplanung und automatisch startende Dienste erscheinen in einer Ansicht. Jede Zeile zeigt Produktname und Symbol aus der Programmdatei statt eines bloßen Dateinamens. Mit F5 aktualisieren Sie die Liste nach einer Neuinstallation.
Einträge aus Autostart-Ordner und Registry erhalten dieselbe Deaktiviert-Markierung, die auch der Task-Manager verwendet; Verknüpfung und Registry-Wert bleiben erhalten. Geplante Aufgaben werden als Aufgabe deaktiviert, bei Diensten wird der Starttyp auf Deaktiviert gesetzt. Jede Änderung lässt sich mit der Schaltfläche Enable rückgängig machen.
Dienste und Aufgaben, die Windows für Audio, Netzwerk, Sicherheit und Ähnliches braucht, sind standardmäßig ausgeblendet. Die Ausblendliste wird bei bestehender Verbindung online aktualisiert, offline greift eine eingebaute Kopie. Das senkt das Risiko, etwas abzuschalten, auf das das System angewiesen ist.
Autostart-Einträge, die deinstallierte Programme hinterlassen haben, lassen sich entfernen: Zeile zuerst deaktivieren, dann im Kontextmenü Delete wählen. Gelöscht werden können nur deaktivierte Einträge, die Sicherheitsabfrage steht standardmäßig auf Nein, und gelöschte Einträge sind nicht wiederherstellbar.
Ein Doppelklick auf einen unbekannten Eintrag öffnet im Browser eine Informationsseite dazu. Save List schreibt alle Einträge, auch die ausgeblendeten Windows-Einträge, im Format source|name|target in eine Textdatei – praktisch als Protokoll vor Änderungen.
StartCleaner deckt alle vier Autostart-Orte ab und ergänzt Aktivieren/Deaktivieren, das Löschen von Resten und den Listenexport – alles, was ein Autostart-Manager braucht. Dass geplante Aufgaben und Dienste neben gewöhnlichen Autostart-Programmen erscheinen, unterscheidet es vom Task-Manager.
Es gibt keinen Einstellungsdialog; Eintrag wählen und Disable oder Enable drücken genügt, Einsteiger kommen also sofort zurecht. Die Oberfläche folgt der Anzeigesprache von Windows, Deutsch gehört aber nicht zu den unterstützten Sprachen, sodass sie auf deutschem Windows auf Englisch erscheint. Zu beachten ist außerdem, dass ein wieder aktivierter Dienst immer auf Automatisch gesetzt wird, auch wenn er vorher auf Manuell stand – abgeblendete manuelle Dienste lassen Sie daher besser unberührt.
StartCleaner ist Freeware ohne Werbung oder gebündelte Angebote und nutzt das Internet nur für Hinweise auf neue Versionen und die Ausblendliste. Es aktualisiert sich nie selbst, sondern meldet eine neue Version und öffnet auf Wunsch die Download-Seite. Version 2.0.1 wurde in Rust neu geschrieben, und 2.0.3 vom 26. Oktober 2026 setzte die Stabilitätsverbesserungen fort.
| Betriebssystem | Windows |
|---|---|
| Voraussetzungen | Windows 10/11 (64-bit) |
Ja. StartCleaner ist Freeware, die zu Hause, im Unternehmen, in Schulen und Behörden genutzt und frei weitergegeben werden darf.
Nein. Deaktivieren verhindert nur den automatischen Start; Programm, Verknüpfung und Registry-Wert bleiben erhalten, und der Eintrag lässt sich jederzeit wieder aktivieren.
Autostart-Einträge für alle Benutzer, Dienste und geplante Aufgaben lassen sich nur mit Administratorrechten ändern. Windows fragt beim Programmstart nach der Erlaubnis.
Nein. Deutsch gehört nicht zu den Oberflächensprachen von StartCleaner; unter deutschem Windows erscheint das Programm auf Englisch.
Setzen Sie das Häkchen bei All Programs, damit deaktivierte Einträge als abgeblendete Zeilen erscheinen, wählen Sie die Zeile und drücken Sie Enable.
StartCleaner ist eine solide Wahl für Nutzer von Windows 10 und 11, die den Autostart verschlanken wollen, ohne dauerhafte Änderungen zu riskieren. Die gemeinsame Liste über vier Autostart-Orte, das umkehrbare Deaktivieren und die kostenlose Nutzung in Firmen bringen unsere Redaktionswertung von 5 von 5.
Redaktionswertung 5/5