ContextMenuManager
ContextMenuManager ist ein kostenloses Open-Source-Werkzeug für Windows, mit dem Sie Einträge im Rechtsklick-Kontextmenü aktivieren, deaktivieren, bearbeiten und hinzufügen.
Version: 3.3.3.1| Entwickler | BluePointLilac |
|---|---|
| Version | 3.3.3.1 |
| Lizenz | Open source (GPL-3.0) |
| Betriebssystem | Windows |
| Sprachen der Oberfläche | Englisch, Koreanisch, Japanisch, Deutsch |
| Dateigröße | 540.0 KB |
| Werbung / Zusatzangebote | Keine |
| Zuletzt aktualisiert | 2026-11-05 |
ContextMenuManager ist ein kostenloser Kontextmenü-Editor, den der Entwickler BluePointLilac als Open Source veröffentlicht. Er sammelt die Einträge des Windows-Rechtsklickmenüs, geordnet nach ihrem Ort (Dateien, Ordner, Untermenüs wie Senden an und das Win+X-Menü), und schaltet jeden einzelnen per Schalter ein oder aus. Da das Programm die passenden Registrierungsschlüssel selbst ändert, müssen Sie nicht im Registrierungs-Editor suchen und riskieren keine Fehler durch Handarbeit.
Das Werkzeug eignet sich für alle, deren Kontextmenü nach Jahren voller Installationen überfüllt ist, und für alle, die eigene Lieblingsprogramme ins Menü aufnehmen möchten. Es ist portabel, benötigt keine Installation, und der Quellcode steht unter der GPL-3.0. Allerdings startet die Oberfläche auf Chinesisch, seit August 2021 gab es keine neue Version, und offiziell endet die Unterstützung bei Windows 10. Beim neuen, verkürzten Kontextmenü von Windows 11 hilft es daher nicht.
Einträge für Dateien, Ordner, Untermenüs wie Öffnen mit und Senden an, den Internet Explorer und das Win+X-Menü werden nach Ort aufgelistet und einzeln ein- oder ausgeschaltet. Laut Entwickler nutzt das Programm dafür nach Möglichkeit die Registrierungsschlüssel, die Windows selbst zum Ausblenden vorsieht.
Anzeigename und Symbol vorhandener Einträge lassen sich ändern. So unterscheiden Sie mehrere Einträge, die denselben Namen tragen.
Neue Rechtsklick-Einträge können für beliebige Programme oder Befehle angelegt werden. Typisch ist ein Eintrag, der Dateien im bevorzugten Editor öffnet.
Zu jedem Eintrag lässt sich der Registrierungsschlüssel oder Dateipfad anzeigen, in dem er definiert ist. Das hilft beim Aufspüren von Menüeinträgen, die deinstallierte Programme hinterlassen haben.
Die Texte der Oberfläche stammen aus Sprachwörterbüchern im INI-Format. Das Repository enthält von der Community erstellte Übersetzungen, darunter Deutsch, Englisch, Koreanisch, Japanisch und Russisch, die im Ordner config\languages abgelegt werden.
Ein- und Ausschalten, Umbenennen, eigene Einträge und die Anzeige des Registry-Orts decken den Kern der Kontextmenüverwaltung ab. Für saubere Deinstallationen ist es laut Entwickler nicht gedacht, und das verkürzte Windows-11-Menü wird nicht erfasst.
Ortslisten mit Ein/Aus-Schaltern sind leicht zu verstehen, doch das Programm startet auf Chinesisch, sodass zuerst die deutsche Sprachdatei eingespielt werden muss. Vom gleichzeitigen Einsatz mit anderen Kontextmenü-Tools rät der Entwickler ab.
Das Programm ist quelloffen und enthält weder Werbung noch Zusatzsoftware. Seit Version 3.3.3.1 vom 28. August 2021 ist jedoch keine neue Version erschienen, und mehrere GitHub-Issues berichten von Fehlalarmen durch Windows Defender und andere Virenscanner.
| Betriebssystem | Windows |
|---|---|
| Voraussetzungen | Windows Vista / 7 / 8 / 8.1 / 10, .NET Framework 3.5 or 4.0 |
Laden Sie die deutsche INI-Sprachdatei aus dem Ordner languages des GitHub-Repositorys herunter, legen Sie sie im Programmordner unter config\languages ab und wählen Sie sie als Sprache aus. Die Übersetzung stammt aus der Community.
Windows 11 steht nicht auf der offiziellen Liste, die von Windows Vista bis Windows 10 reicht. Das neue verkürzte Kontextmenü von Windows 11 kann das Programm nicht bearbeiten; dazu gibt es nur Wünsche in GitHub-Issues.
Es handelt sich um Open-Source-Software, doch GitHub-Issues berichten von Fehlalarmen durch Windows Defender und andere Scanner. Laden Sie das Programm nur von den offiziellen Release-Seiten auf GitHub oder Gitee herunter.
Unter Windows 8 und neuer die .NET-4.0-Version, unter Windows 7 die .NET-3.5-Version. Der Entwickler empfiehlt die ZIP-Datei, die beide enthält.
Ja. Solange der Eintrag nur deaktiviert und nicht gelöscht wurde, stellt ihn das erneute Einschalten des Schalters wieder her.
ContextMenuManager ist ein nützliches kostenloses Werkzeug für Windows-10-Nutzer, die ein aufgeblähtes Rechtsklickmenü ohne Registry-Bearbeitung zähmen möchten. Der Funktionsumfang stimmt, doch die chinesische Standardoberfläche, die seit 2021 ruhende Entwicklung und die fehlende Unterstützung des Windows-11-Menüs begrenzen unsere Redaktionswertung auf 3 von 5 Punkten.
Redaktionswertung 3/5