OBS Studio
OBS Studio ist eine kostenlose Open-Source-Software, die den Bildschirm aufnimmt und Videos live auf Online-Plattformen streamt.
Version: 33.0.1| Entwickler | OBS Project |
|---|---|
| Version | 33.0.1 |
| Lizenz | Open source (GPL-2.0) |
| Betriebssystem | Windows, macOS, Linux |
| Sprachen der Oberfläche | Englisch, Koreanisch, Japanisch, Deutsch, Französisch |
| Dateigröße | 178.0 MB |
| Werbung / Zusatzangebote | Keine |
| Zuletzt aktualisiert | 2026-11-05 |
OBS Studio ist eine kostenlose Open-Source-Software für Bildschirmaufnahme und Livestreaming, entwickelt vom OBS Project. Quellen wie Spielaufnahme, Webcam, einzelne Fenster, Bilder, Text und Browserseiten werden zu Szenen zusammengesetzt und anschließend als Datei aufgezeichnet oder live gesendet. Mehrere Szenen lassen sich vorbereiten und während der Übertragung mit Übergängen wechseln – vom privaten Stream bis zur Online-Vorlesung.
Die Software passt zu allen, die einen Gaming-Kanal starten, Unterricht mit Webcam und Folien aufzeichnen oder Besprechungen und Desktop-Abläufe in hoher Qualität festhalten wollen. Sie läuft unter Windows, macOS und Linux, die Oberfläche ist auch auf Deutsch verfügbar. Wer neu einsteigt, muss allerdings Begriffe wie Encoder und Bitrate lernen, und einen Videoschnitt gibt es nicht – Aufnahmen kürzen Sie in einem separaten Programm.
Monitor-, Fenster- und Spielaufnahme, Webcams und Capture-Karten, Bilder, Text und Browserquellen lassen sich frei in Szenen anordnen. Die Zahl der Szenen ist unbegrenzt, und eigene Übergänge sorgen für den Wechsel.
Mikrofon und Desktop-Audio regeln Sie pro Quelle, mit Filtern wie Noise Gate, Rauschunterdrückung und Verstärkung. Über VST-Plugins lässt sich die Stimme noch feiner bearbeiten.
OBS streamt auf gängige Plattformen und kann dasselbe Bild gleichzeitig als Datei speichern. Hardware-Encoder der Grafikkarte wie NVIDIA NVENC entlasten dabei die CPU.
Im Studio-Modus sehen und bearbeiten Sie die nächste Szene in einer Vorschau, bevor sie live geht. Das verhindert Fehler während der Sendung.
Fast jede Aktion – Szenenwechsel, Stream starten oder stoppen, Push-to-Talk – lässt sich auf eine Tastenkombination legen. Die virtuelle Kamera stellt das OBS-Bild in Videokonferenz-Programmen als Webcam bereit.
Eine native Plugin-Schnittstelle sowie Lua- und Python-Skripte erweitern OBS. Version 33.0 führte eine neue Ordnerstruktur für Plugins ein; Plugins von Drittanbietern am alten Ort werden noch bis OBS Studio 34.0 geladen.
Szenenaufbau, Audiobearbeitung, Aufnahme, Streaming, Studio-Modus und Plugins geben OBS Studio einen Funktionsumfang, der kostenpflichtiger Sendesoftware ebenbürtig ist. Es fehlt lediglich jede Nachbearbeitung der Aufnahmen.
Ein Assistent zur automatischen Konfiguration richtet beim ersten Start sinnvolle Aufnahme- und Streaming-Einstellungen ein. Wegen der vielen Quellen, Filter und Encoder-Optionen dauert es dennoch, bis das Ergebnis genau passt.
OBS Studio steht unter der GPL, enthält keine Werbung oder gebündelte Software und wird über die offizielle Website und GitHub verteilt. Die Entwicklung ist sehr aktiv; Version 33.0.1 erschien am 29. Oktober 2026.
| Betriebssystem | Windows, macOS, Linux |
|---|---|
| Voraussetzungen | Windows 10/11 |
Ja. OBS Studio ist Open-Source-Software unter der GPL und darf privat wie gewerblich kostenlos genutzt werden.
Ja. Klicken Sie auf Aufnahme starten, ohne einen Stream zu beginnen, und Bildschirm, Spiel oder Webcam werden als Videodatei gespeichert.
Ja. Laut offizieller Website unterstützt die Windows-Version Windows 10 und 11; Windows 7 und 8 werden nicht unterstützt.
Auf Laptops mit zwei Grafikprozessoren entsteht ein schwarzes Bild oft, wenn OBS und das aufgenommene Programm auf verschiedenen GPUs laufen. Weisen Sie OBS in den Windows-Grafikeinstellungen derselben GPU zu, dann ist das Problem meist behoben.
Ja. Starten Sie in OBS die virtuelle Kamera und wählen Sie im Konferenzprogramm die OBS Virtual Camera als Webcam aus.
OBS Studio ist das erste Programm, das man für Livestreaming oder hochwertige Bildschirmaufnahmen ausprobieren sollte. Funktionen auf dem Niveau kostenpflichtiger Software und die aktive Entwicklung sprechen klar dafür, die steile Lernkurve und der fehlende Videoschnitt begrenzen unsere Redaktionswertung jedoch auf 4 von 5.
Redaktionswertung 4/5